WK I 1914

 Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Beiträge zum Verteidigungsweg 1914.

Jahresbericht 2018 (Reinhard Geitzenauer)

Im Jänner gab es im Pfarrsaal Furth, organisiert vom KBW Furth, einen Vortrag von Michaela Zorko und Gabor Tarcsay zur archäologischen Befundung des Stp. Göttweig.

Unsere Führungen werden nach wie vor gut besucht. Im heurigen Jahr ist vor allem die Sonderführung am Stp. Waxenberg auf großes Interesse gestoßen.

Der Brückenkopf Krems (hier vordergründig der Verteidigungsweg 1914) wurde in der Sonderschau "Konflikten auf der Spur" im MAMUZ Museum Asparn/Z. thematisiert.
https://my.matterport.com/show/?m=Cf5RyiHmvhy
https://www.youtube.com/watch?v=OstM1tHi0WU

Es gibt die Kooperation mit der Donau Uni Krems:
Unser Projekt wurde in die Datenbank des EU Projektes Networld aufgenommen.
Im Oktober war Julia Walleczek-Fritz bei der NÖMHG zu Gast und präsentierte in einem spannenden Vortrag das Projekt Networld.

Im November ist ein Artikel in der "Presse" (Printausgabe u. Online) erschienen.
 

Dr. Julia Walleczek-Fritz zu Gast bei der NÖMhG

Am 18. Oktober 2018 konnte der Präsident der NÖ Militärhistorischen Gesellschaft, Peter Juster, die 1. WK Expertin, Dr. Julia Walleczek-Fritz, zu einem Gastvortrag im historischen Saal des Rathauses Stein begrüßen. Julia Walleczek ist die Vertreterin Österreichs beim EU Projekt Networld, welches sich mit mit der Erforschung und Dokumentation des baukulturellen 1. Weltkriegs - Erbes im Donauraum beschäftigt.



In ihrem sehr interessanten und verständlich gehaltenen Vortrag hat sie die Teilnehmer auf einen Streifzug zu den Österreichischen Relikten aus dieser Zeit begleitet. Und hier auch an Hand des Stützpunktes Göttweig (Verteitigungsweg 1914) das Projekt beschrieben.



Die Links zum Projekt sind auf unserer Startseite zu finden.
 

Führungen im Sommer und Herbst 2018

Neben der Sonderführung am ehemaligen Stützpunkt Waxenberg gab es im Sommer/Herbst 2018 auch 3 geführte Wanderungen am Stützpunkt Göttweig, 43 Personen nahmen teil.


Das Foto zeigt die Gruppe die am 29. September von Reinhard Geitzenauer am Verteidigungsweg 1914 begleitet wurde.
 

Konflikten auf der Spur ...

... waren am 16.09.2018 Mitglieder des Gemeinderates und Verschönerungsvereines Furth bei Göttweig.



Auf Einladung von Mag. Peter Fritz, dem Leiter des MAMUZ Museums in Asparn/Zaya, haben 13 Interessierte diese Gelegenheit genutzt um die Sonderausstellung "Konflikten auf der Spur" zu besuchen. In dieser, sie ist noch bis 25.11.2018 zu besichtigen, wird auch der Brückenkopf Krems mit dem Stützpunkt Göttweig thematisiert.



Peter Fritz hat sich den Sonntag Nachmittag Zeit genommen um die Gruppe auch durch das gesamte Urgeschichte Museum zu begleiten. Am späteren Nachmittag gab es einen gemütlichen Ausklang beim Weinherbst im MAMUZ Museum Mistelbach.



Reinhard Geitzenauer zum Projekt "Verteidigungsweg 1914" (Video):
https://youtu.be/OstM1tHi0WU
 
 

Wehrhistorische Führung am Waxenberg

Der Militärhistoriker Volker Chytil begleitete am 25. August 2018
19 geschichtsinteressierte Wanderer zu den ehemaligen Verteidigungsanlagen aus dem 1. Weltkrieg auf den Waxenberg bei Paudorf.



Die geführte Wanderung war ein Beitrag zum Gedenkjahr 100 Jahre Ende des 1.Weltkrieges und wurde gemeinsam vom Fremdenverkehrs u. Verschönerungsverein Furth bei Göttweig und der NÖ Militärhistorischen Gesellschaft organisiert.
 

 
Bei dem am Süd- und Osthang gelegenen Stellungssystem handelt es sich um die Reste des "Stützpunktes Waxenberg", der ein Teilbereich des "Brückenkopfes Krems" war.


 

Vortrag Brückenkopf Krems im Pfarrsaal Furth
zum Gedenkjahr 2018 - 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges

Das Archäologenteam Mag. Michaela Zorko und Gabor Tarcsay hat in den Jahren 2015/16 im Auftrag des Bundesdenkmalamtes am Brückenkopf Krems die Stützpunkte Göttweig West und Ost befundet und dokumentiert. Am 23.03.2018 haben beide auf Einladung des kath. Bildungswerkes Furth ihre Ergebnisse in einem spannenden Vortrag den zahlreich erschienenen Besuchern präsentiert. Besonders beindruckend waren die Darstellungen der Verteidigunsanlage, welche mittels LIDAR Scan entstanden sind. Michaele Zorko hat im Vorfeld allgemein verständlich das Zustandekommen solcher Aufnahmen erklärt.


Michaela Zorko beim Vortrag

Der Militärhistoriker Peter Juster hat zum Abschluß, aufgrund zahlreicher Fragen der Besucher, historische Zusammenhänge zum Brückenkopf Krems erklärt.


Vorne von links: Peter Juster, Volker Chytil (beide NÖ Militärhistorische Gesellschaft)
Hinten von links: Gabor Tarcsay, Michaela Zorko, Herwig Schatzl (Obmann Kath. BW)
 
 

Neue Infotafel angebracht

 In der letzten Oktoberwoche 2017 haben Sepp Teufner und Reinhard Geitzenauer am Verteidigungsweg 1914 eine Infotafel angebracht. Diese beinhaltet in Kürze die Geschichte des Brückenkopfes Krems und seinen militärischen Verwendungszweck. Weitere historisch interessante Gebäude wurden in den Ortsteilen von Furth bei Göttweig mit Infotafeln versehen.


 

Wehrhistorische Führung

Zur 1. geplanten Führung im Jahr 2017 fanden sich am 26. August bei 33 Grad nur 2 Interessierte am Göttweiger Berg ein. Am 16. September konnte Reinhard Teubel bei angenehmer Wandertemperatur 14 Teilnehmer durch die Wehranlage begleiten.
 

    

Sporthauptschule Mautern

Die beiden 4. Klassen der Sporthauptschule Mautern führte der 1. Wandertag im Schuljahr 2017/18 auf den Göttweiger Berg. 40 Personen, Schüler und Begleiter, wurden von Volker Chytil und Sepp Ramoser am 13. September vor dem Jugendhaus begrüßt und durch die Wehranlage am Predigtstuhl geführt. Bei wunderschönem Herbstwetter liesen sich die interessierten Teilnehmer Sinn und Zweck der Anlage und die geschichtlichen Hintergründe erklären. Im Anschluß ging es wieder zu Fuß zurück nach Mautern.
 

 

Foto von der "NMS Mautern" zur Verfügung gestellt.
 

Foto von der "NMS Mautern" zur Verfügung gestellt.
   

Führung für internationale Konferenzteilnehmer

Am 2. Juni 2017 fand in der Donau Uni Krems eine internationale Konferenz zum Thema "Schutzmaßmahmen des 1. Weltkriegserbes" statt. Am späten Nachmittag wurden 30 Teilnehmer von Reinhard Teubel, Sepp Teufner und Reinhard Geitzenauer durch den Stützpunkt Göttweig geführt.

Die Teilnehmer kamen – neben Österreich – aus Ungarn, Slowakei, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Rumänien u. Tschechien. Begleitet wurden diese von der Historikerin Dr. Julia Walleczek-Fritz von der Donau-Uni Krems und dem Militärhistoriker Dr. Richard Lein (Universität Graz), einem ausgewiesenen Experten zum 1. Weltkrieg. 


Donau-Uni Krems / Department für Bauen und Umwelt





Die Veranstaltung fand im Rahmen des EU Projektes NETWORLD statt. Ziel dieses Projektes (Projektzeitraum Jänner 2017 – Juni 2019) ist das baukulturelle Erbe des 1. Weltkrieges im Donauraum zu erfassen, zu sichern und (kultur-)touristisch zu nützen. 25 Partner aus 12 Staaten nehmen an dem Projekt teil. Österreichischer Partner ist unter anderem die Donau-Uni Krems (Department für Bauen und Umwelt/Zentrum für Kulturgüterschutz). Die Leitung des EU-Projekts NETWORLD hat an der Donau-Uni Krems Dr. Julia Walleczek-Fritz inne. Sie hat gemeinsam mit Peter Fritz die ehemalige Front in den Karnischen Alpen (Kärnten) erforscht und dokumentiert.

=> Dokument "NETWORLD: Networking in preserving the First World War multicultural heritage in the Danube countries" (PDF)
 

Feldkorrespondenzkarte

Unser Team bekam vor einiger Zeit von Herbert Slatner eine Feldkorrespondenzkarte aus dem Jahe 1916 zur Verfügung gestellt. Diese ist mit dem Zensurstempel des k.u.k Brückenkopfkommandos versehen. Es handelt sich hierbei um ein äußerst seltenes militärgeschichtliches Schriftstück. Das Original befindet sich im Besitz von Herbert Slatner.
 

    

Archäologische Befundung abgeschlossen

In den letzten beiden Jahren ist im Auftrag des Bundesdenkmalamtes der Stützpunkt Göttweig von einem Archäologen Team befundet und dokumentiert worden. Hierbei kamen modernste Mittel wie Laserscanning (LiDAR) zum Einsatz. Der gesamte Stützpunkt wurde vermessen und auch eine umfangreiche Fotodokumentation erstellt. Einen wesentlichen Beitrag leisteten die Originalbaupläne der Anlage, welche im österreichischen Kriegsarchiv verwahrt werden. In mehreren Treffen vor Ort mit dem Militärhistoriker Volker Chytil konnten ebenfalls wichtige Erkenntnisse für die Befundung gewonnen werden.
 
Am 15.12.2016 gab es am Gemeindeamt Furth bei Göttweig eine Vorpräsentation der Befundung. Das Archäologen Team, Michaela Zorko und Gabor Tarcsay, erklärten den Anwesenden mittels einer PowerPoint Präsentation die wichtigsten Ergebnisse ihrer Untersuchungen. Der fertige Befundbericht wurde dem Bundesdenkmalamt übergeben. Dieses wird auch die weitere Vorgangsweise aus denkmalpflegerischer Sicht erarbeiten.

von links: Volker Chytil, Reinhard Teubel, Michaela Zorko, Sepp Teufner, Gabor Tarcsay,
Reinhard Geitzenauer

   

Arbeiteinsatz mit Flüchtlingen

Am 10. November 2016 fand ein vom Obmann des Verschönerungsvereines Furth, Sepp Teufner und Gemeinderat Hannes Seehofer geleiteter Arbeitseinsatz am Verteidigungsweg statt. An diesem nahmen erstmals 3 in Furth untergebrachte Flüchtlinge teil. Über 1 km Weg wurden dabei mit Krampen, Rechen und Haue bearbeitet und gesäubert. Für die Flüchtlinge gab es als Anerkennung von der Gemeinde Furth Gutscheine für den ADEG.


 

Dr. Willibald Rosner besucht Stützpunkt Göttweig

Der Verein für Landeskunde war am 22.10.2016 zu einem Studienausflug unterwegs. Es wurde auch am Göttweiger Berg Station gemacht. 15 Interessierte wurden von Volker Chytil in einer verkürzten Tour zu den Anlagen am Verteidigungsweg 1914 geführt. Prominenter Teilnehmer war Dr. Willibald Rosner, Leiter des NÖ Landesarchives. Er gilt als international anerkannter Experte zum 1. Weltkrieg.

3. von rechts Volker Chytil, 9. von rechts Willibald Rosner
 

Lehrgang der Donau-Universität Krems

Am 19.10.2016 fand eine Exkursion der Donau-Universität Krems am Verteidigungsweg 1914 statt. Die Veranstaltung dauerte 3 Std., sie war Teil des Modules Kulturgüterschutz und lief unter dem Titel: "Wehrgeschichtlicher Pfad Göttweig / militärgeschichtliche Aufarbeitung des Raumes südlich von Krems im Zusammenhang mit Kulturgüterschutz". Dr. Anna Kaiser und 13 Studenten nahmen daran teil, begleitet wurden die Teilnehmer von den Lokalhistorikern Josef Hadrbolec und Volker Chytil.

 

24 Teilnehmer bei der 4. Führung im Jahr 2016 

Bei der 4. vorausgeplanten Führung zu den Anlagen des Brückenkopfes Krems am Göttweiger Berg nahmen 24 Teilnehmer teil. Die Wanderer wurden von Josef Teufner begleitet und über Zweck der Verteidigungsanlage unterrichtet.

Führung im September

Am 17. September führte Reinhard Teubel bei stürmischem Wetter 6 Personen aus Oberwölbling, Furth, Bergern und Krems durch die ehemalige Wehranlage.


 

Neue Wanderkarten mit dem Verteidigungsweg 1914

Vom Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Furth bei Göttweig wurden die Wanderwege im Gemeindegebiet in neuen Wanderkarten aktualisiert. Auch der Verteidigunsweg 1914 wurde hierbei erstmals erfasst.

Die Karten sind im benutzerfreundlichem Taschenformat gehalten und im Tourismusbüro Furth gratis erhältlich.

Weiters besteht die Möglichkeit zum Download unter: www.fvvf.at


Übergabe der Wanderkarten am Gemeindeamt Furth
 

Oldtimerclub am Verteidigungsweg 1914

Am 28.08.2016 trafen sich bei herrlichem Wetter Mitglieder des Oldtimerclubs Piermayr zu einer Ausfahrt. Zahlreiche Oldtimer machten dabei auch am Göttweiger Berg halt, der älteste davon ein Citroen 14 HP Bj. 1927. 13 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit und nahmen an einer von Volker Chytil geleiteten Sonderführung teil.

 

Führung am Stützpunkt Göttweig

Am 20. August 2016 gab es eine Führung am Stützpunkt Göttweig, 6 interessierte Teilnehmer aus der näheren Umgebung ließen sich dabei von Reinhard Geitzenauer Sinn und Zweck der ehemaligen Verteidigungsanlage erklären.

Teilnehmer vor dem Göttweiger Konventfriedhof
 

Interview für Diplomarbeit, August 2016

Lisa Maria Roth ist mit Ihrer Diplomarbeit zum Brückenkopf Krems in der Zielgeraden.
 
Im Juli interviewte sie dazu Vertreter von allen am Projekt beteiligten Organisationen: Bundesdenkmalamt, Marktgemeinde Furth bei Göttweig, Stift Göttweig,
Nö Militärhistorische Gesellschaft, Fremdenverkehrsverein Furth.

Lisa Maria Roth und Kulturgemeinderat Reinhard Geitzenauer
 

Bahnreste freigelegt - Bericht in der NÖN

Die Säulen der ehemaligen Materialbahn auf den Göttweiger Berg wurden vom Verschönerungsverein von Strauchwerk befreit.

In der NÖN-Ausgabe Krems vom 12.07.2016 ist dazu folgender Artikel erschienen:

Krems - NÖN.at
   

Archäologenteam am Stützpunkt Göttweig

Am 15.04.2016 gab es ein gemeinsames Treffen vor Ort mit dem Achäologenteam, welches derzeit die Anlage im Auftrag des Bundesdenkmalamtes dokumentiert. Volker Chytil und Reinhard Geitzenauer haben mit Mag. Michaela Zorko und Gabor Tarcsay die ehemalige Wehranlage besichtigt. Dabei hat Mag. Zorko den aktuellen Stand der Befundung erläutert. Von Major Chytil wurde im Rahmen der Begehung auf interessante Aspekte hingewiesen, welche Mag. Zorko in ihre Dokumentation einfließen lassen wird.
 

 

Führung mit dem Österreichischen Tourismusklub

Sepp Teufner begleitete am 14.04.2016 vormittags eine Gruppe Wanderer des Tourismusklubs Klosterneuburg am Verteidigungsweg. Die von Helga Bauer angeführte Gruppe zeigte sich beeindruckt von den baulichen Leistungen, die hier vor 100 Jahren erbracht wurden. Der Nachmittag wurde dann für eine Führung bei den Winzern Krems genützt.
 

 

     

Erste Führung 2016 mit internationalen Heeresangehörigen

Am 1. März fand die erste Führung des Jahres 2016 statt. Die Teilnehmer waren 11 Offiziere der österreichischen, deutschen und tschechischen Streitkräfte. Bei den ausländischen Soldaten handelt es sich um Partnerverbände der 3. Panzergrenadierbrigade, welche zu einer taktischen Kaderfortbildung in der Raabkaserne Mautern zu Gast waren. Die Offiziere wurden vom Kommandanten des Panzerstabsbataillones 3, Major Volker Chytil, durch die ehemalige Verteidigungsanlage am Göttweiger Berg geführt.
 

Foto von der 1. Führung 2016: 2. von links Major Volker Chytil
  

Bilanz 2015

Im Jahr 2015 wurden 7 geführte wehrhistorische Wanderungen am Verteidigungsweg 1914 durchgeführt. Neben den 4 geplanten Führungen gab es auch 3 Sonderführungen. Insgesamt 143 Interessierten wurde dabei ein spannender Teil lokaler Geschichte erläutert. Auch zum Erhalt der historischen Wehranlage wurden von Helfern des Verschönerunsvereines Furth und der Nö militärhistorischen Gesellschaft zahlreiche freiwillige Stunden geleistet. 


Arbeitseinsatz am 14.11.2015: Otto Uferer, Sepp Teufner, Volker Chytil

Auch 2016 werden wieder geführte Wanderungen angeboten.
   

Die ersten Führungen in der Saison 2015

Die ersten beiden Führungen im Jahr 2015 waren Sonderführungen für angemeldete
Gruppen. Am 11. Juni wurden 22 Interessierte von Oberst i.R. Reinhard Teubel durch die Anlage geführt. Reinhard Geitzenauer begleitete am 28. Juni eine Gruppe der Further Wirtschaftstreibenden auf dem Verteidigungsweg 1914.

Die erste offizielle Führung fand am 15. August statt. Bei einer Temperatur von
über 30 Grad haben sich 8 Personen am Stiftsberg eingefunden und haben mit
Reinhard Geitzenauer die Wanderung durch die Wehranlage unternommen. Bei dieser Führung war auch die Wiener Studentin Lisa Maria Roth dabei, sie verfasst ihre Diplomarbeit über den Brückenkopf Krems 1914.


Oberst i.R. Reinhard Teubel erklärt die Anlage
   

Reinhard Geitzenauer mit einer Gruppe aus Furth
 
 

Lisa Maria Roth, 3. von links, verfasste ihre Diplomarbeit über den Brückenkopf
 

Geschichts– und Heimatbuch der Marktgemeinde Furth bei Göttweig neu erschienen

In der Volksschule Furth bei Göttweig wurde am 23. Juni 2015 ein neues Heimatbuch vorgestellt. Inge Löffler hat dieses im Schuljahr 2014/15 mit den Schülern ihrer 3B Klasse erarbeitet und gestaltet. Das Werk ist reich bebildert. Es wird darin das historische und kulturelle Erbe der Marktgemeinde Furth bei Göttweig erklärt, sowie spannend aus Sicht der Kinder bildlich und schriftlich dargestellt. Auch der Verteidigungsweg 1914 wird im Heimatbuch beschrieben. Reinhard Geitzenauer führte die Schüler im Vorjahr mit ihren Begleitern durch die Wehranlage.
 
Alle Wanderungen und Lehrausgänge begleitete Gerold Lackner, der dabei stets seine Kamera schussbereit hatte.
 
Das Buch hat 128 Seiten und ist zum Preis von 20,- Euro in der Volksbank Furth, Raiffeisenbank Furth und am Gemeindeamt Furth erhältlich.


Gruppenfoto mit den Sponsoren


Inge Löffler und Gerold Lackner
 

Gedenkfeier für die Opfer des 2. WK auf dem Göttweiger Berg

70 Jahre nach dem Ende des 2. WK in Europa wurde am 8. Mai 2015 von den Marktgemeinden Furth bei Göttweig und Paudorf ein Gedekenkgottesdienst für die Opfer des Krieges abgehalten. Die Hl. Messe in der Kirche St.Georg wurde vom Paudorfer Pfarrer P. Udo Fischer zelebriert.



An der Feier nahmen Ehrenformationen des Bundesheeres, des Kameradschaftsbundes Furth bei Göttweig, des Pionierbundes Mautern, der Hessergarde Senftenberg und der Hadersdorfer Landsknechte teil. Als ranghöchster militärischer Vertreter konnte Brigadier Kurt Wagner, MilKdt. von Wien, begrüßt werden.



Bei der Gedenkfeier wurden keine Ansprachen gehalten, sondern es berichteten 4 Zeitzeugen aus den Gemeinden Paudorf und Furth über ihre Erlebnisse in den letzten Wochen des Krieges. Die 90jährige Maria Frühwald aus Klein Wien erzählte, wie sie mit anderen jungen Mädchen vom damaligen Pfarrer und späteren Abt Benedikt Ramoser vor den Russen im Dachboden der Kirche versteckt und auch versorgt wurde. Leopoldine Schmied aus Furth berichtete wie das Geschoß einer Stalinorgel mitten im Ort einschlug. Erich Neusser aus Höbenbach bekam als damals Jugendlicher in den letzten Tagen vor Kriegsende noch einen Einberufungsbefehl, musste auch ein Rekrutenlager bewachen - die Bewaffnung war ein Luftdruckgewehr. Der damals 13jährige spätere Bgm. von Paudorf, Anton Greimel, wurde mit mehreren Jugendlichen nach einem Flugzeugabsturz nach Höbenbach geschickt um Gefangene einzubringen. Es stellte sich aber heraus, daß ein deutsches Flugzeug abgeschossen worden war.


Foto von links: GGR Reinhard Geitzenauer, Maria Frühwald, Vzbgm. Furth Walter Hinsmann, Leopoldine Schmid, Anton Greimel, Erich Neusser, Bgdr. Kurt Wagner, Bgm. Paudorf Leopold Prohaska, Pfarrer P. Udo Fischer.
 

Führung zu den letzten Stellungen der deutschen Truppen im 2. WK

Am 5. Mai 2015, 70 Jahre nach Ende des 2. WK, wurde von der Nö Militärhistorischen Gesellschaft zu einer Führung und Einweisung in die letzte Hauptkampflinie im Raum um Maria Ellend geladen. Der Höbenbacher Militärhistoriker Volker Chytil, der im heurigen Gedenkjahr sein Buch über die letzten Kämpfe 1945 zwischen Krems und St.Pölten veröffentlichr hat, führte ca. 80 Interéssierte von Maria Ellend zu den ehemaligen Stellungen der deutschen Truppen.



Wie Chytil erläuterte konnten diese im Raum Wölbling, Kuffern, Maria Ellend, Theyern die Front fast 3 Wochen gegen die Rote Armee bis zum Kriegsende am 8. Mai halten. Nirgendwo sonst wurde von deutschen Einheiten in der Endphase des Krieges ein Frontabschnitt so lange verteidigt. Der Grund für diese schweren Kämpfe am Ende des Krieges war, die Donaubrücke Mautern und die Eisenbahnbrücke, so lange als möglich zu halten.



Der Preis dafür war allerdings enorm. 4.000 gefallene deutsche Soldaten ruhen alleine auf dem Soldatenfriedhof in Oberwölbling. Viele davon im jugendlichen Alter von 16, 17 oder 18 Jahren.

Im Anschluß an die Führung wurden von Major Chytil im Gasthaus Osterhaus bei einem Vortrag mit Buchpräsentation nochmals die letzten Wochen des 2. WK zwischen Krems und St.Pölten erläutert.

Volker Chytil wurde bei der Veranstaltung vom Traditionsinfanterieregiment Nr. 84 für seine militärhistorischen Tätigkeiten mit einer Auszeichnung geehrt.


Gruppenfoto: Links, Oberst Gerhard Skalvy (Stv. Milkdt. Wien), 3. v. l. GGR Martin Renhofer, 4. v. l. Bgm. Leopold Prohaska, 5. v. l. Major Volker Chytil.
 

Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt (BDA)

Seit einigen Wochen ist auch das BDA Kooperationspartner beim Projekt Verteidigungsweg 1914. Für das laufende Jahr 2015 ist seitens des BDA eine Erstaufnahme geplant. Historische Zusammenstellung aller Pläne und Unterlagen, Bestandsaufnahme im Gelände durch Lidarscan-Auswertung u. terrestrische Vermessung. Weiters soll eine umfangreiche Fotodokumentation erstellt werden.

Neue Grabungen sind dzt. nicht angedacht. Die weitere touristische "Erschließung" soll in äußerst reduziertem Ausmaß erfolgen. Einerseits um die Wehranlagen zu schützen und den Predigtstuhl für Besucher auch als Ort der Stille, Einkehr und Ruhe zu erhalten. Führungen sollen weiter, aber in einem kleinen, überschaubaren Ausmaß angeboten werden.
 

Foto der Projektpartner bei einer Besprechung im Stift Göttweig von links:
Abt Columban (Stift Göttweig), Pater Maurus (Stift Göttweig), Peter Juster (Nö Militärhistorische Gesellschaft), Reinhard Geitzenauer (Kulturgemeinderat Furth), Josef Teufner (Fremdenverkehrsverein Furth), Volker Chytil (NöMilhG), Christoph Blesl (BDA), Martin Krenn (BDA)
 

Diplomarbeit über den Brückenkopf Krems 1914

Über die Diplomarbeitsbörse der Nö. Regionalentwicklung wurde im vergangenen Jahr von der Marktgemeinde Furth das Thema Brückenkopf Krems 1914 zur Erstellung einer Diplomarbeit eingereicht. Es hat sich nun eine Studentin der FH Wien gemeldet, die hierüber eine Masterarbeit schreiben wird.

Fr. Lisa Maria Roth ist Tourismusstudentin und wird in ihrer Arbeit die touristische, geschichtliche und wirtschaftliche Bedeutung des Brückenkopfes Krems behandeln. Es soll die bisherige Entwicklung des Objektes und der Ist Stand aufgearbeitet werden. Weiters ist Ziel ihrer Arbeit – wie kann das Projekt touristisch innovativ weiterentwickelt werden. Der Schwerpunkt wird dabei im Bereich Göttweiger Berg bzw. Verteidigungsweg 1914 liegen.

Fr. Roth wird für ihre Arbeit auch umfangreiche Unterstützung aus unserer Region erhalten. Am 26.02.2015 hat es im Gemeindeamt Furth bereits eine 1. Besprechung hierzu gegeben.


v.l.n.r.: Christoph Blesl (Bundesdenkmalamt), Eveline Gruber (Stift Göttweig), Gudrun Berger, Lisa Maria Roth, Reinhard Geitzenauer, Volker Chytil (Nö. Militärhistorische Gesellschaft), Josef Teufner (Verschönerungsverein Furth)
 

Vortrag zum Brückenkopf Krems 1914

Auf Einladung des Kath. Bildungswerkes hielt Mjr. Volker Chytil von der NÖ Militärhistorischen Gesellschaft am 20. Februar 2015 im Pfarrsaal Furth bei Göttweig einen Vortrag zum Kremser Brückenkopf 1914.

Etwa 90 Geschichtsinteressierte waren gekommen. Mjr. Chytil verstand es mit einer faszinierenden Powerpoint Präsentation und allgemein verständlichen Ausführungen die Zuhörer für das Thema zu begeistern. Auch neue Forschungsergebnisse sind dabei erstmals präsentiert worden.

Im Anschluss an den Vortrag stellte Volker Chytil noch sein aktuelles Buch "Der Brückenkopf Krems 1945" vor, welches bei dieser Gelegenheit auch erworben werden konnte.




 

Der Brückenkopf Krems - Die letzten Kämpfe 1945

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat Major Volker Chytil ein Buch über die letzten Kämpfe zwischen Krems und St. Pölten im April und Mai 1945 herausgegeben.

Das Buch hat 290 Seiten und 83 Abbildungen. Es beschreibt das Kriegsende zwischen St. Pölten und Krems, behandelt die eingesetzten Truppenteile und erläutert den Kampfverlauf. Weiters sind die noch bestehenden Stellungen beschrieben.

Mit Schwergewicht wird der Raum Krems - Hollenburg - Nußdorf - Kuffern - Oberwölbling dargestellt.

Weitere Informationen: http://niederoesterreich-1945.jimdo.com

Das Buch ist auch am Gemeindeamt und Tourismusbüro der Marktgemeinde Paudorf, Furth bei Göttweig und Obritzberg erhältlich.
 

Erfolgreiche Bilanz 2014

Das 1. Veranstaltungsjahr am Verteidigungsweg 1914 stand im Zeichen einer Kooperation mit der Schallaburgausstellung "Jubel & Elend" die von Kurt Farasin, dem Geschäftsführer der Schallaburg, angeboten wurde.

Von Mai bis Oktober gab es 24 wehrhistorische und 2 naturkundliche geführte Wanderungen. Daran haben rund 350 Personen teilgenommen. An der Eröffnung mit Segnung durch Pater Udo Fischer am 08.06.2014 nahmen ca. 150 Personen teil.

Am 2.7. 2014 wurde vom ORF Nö (Reinhard Linke) für einen TV Beitrag am Verteidigungsweg 1914 recherchiert, welcher am 12.7.2014 in der ORF Sendung Nö Heute ausgestrahlt wurde (Dauer mehr als 3 Min.) Der Beitrag wurde auch im Radio Nö Mittagsmagazin gesendet. Auch auf der ORF Nö Homepage ist dieser erschienen (18.08.2014).

Sofern es die Witterung zulässt, werden ganzjährig geführte Wanderungen angeboten. Anmeldung über das Tourismusbüro Furth bei Göttweig.


 

Kulturhistorische Wanderung mit anschließender Lesung

Am 5. Oktober 2014 fand am Verteidigungsweg 1914 eine Wanderung der Veranstaltungsreihe "Literatur & Wandern" statt. An dieser in Kooperation von Schallaburg, Unabhängigem Literaturhaus NÖ und Marktgemeinde Furth bei Göttweig durchgeführten Veranstaltung nahmen 20 Personen teil. Julia Walleczek-Fritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der aktuellen Schallaburg Ausstellung, lieferte die entsprechenden historischen Erläuterungen. Wanderbegleiter war Ronald Würflinger vom Arbeitskreis Wachau. Im Anschluss an die 2 stündige Wanderung gab es im Gasthof Grubmüller in Paudorf eine Lesung von Michael Ziegelwagner.
 


 

 

Volksschule Furth bei Göttweig am Verteidigungsweg 1914

Die beiden 3. Klassen der VS Furth gestalten im Unterricht ein Heimatbuch für Kinder und Erwachsene. Mit ihren Klassenlehrerinnen, Inge Löffler und Jutta Engelhart, wird dies auch durch Wanderungen in der Heimat gefördert. Unter dem Motto "Geschichte durch Geschichten erlernen" haben am 18.09.2014 rund 30 Schüler den Göttweiger Berg erklommen um am Rundweg bei den Stellungen aus dem 1. Weltkrieg mehr über diese Zeit zu erfahren. Der Further Kulturgemeinderat, Reinhard Geitzenauer, hat in einer kindergerechten Weise die Schüler durch die Anlage geführt und dabei auch Geschichte und Sinn dieser erklärt. Alle Schüler zeigten sich erstaunlich interessiert und waren mit Begeisterung dabei. Begleitet wurden die Kinder bei ihrer Wanderung neben den beiden Klassenlehrerinnen auch von Sabine Skorsch und Gerold Lackner.

 

 

 


Schanzarbeiten am Göttweiger Berg

Am 24.08.2014 kamen 39 Jugendliche aus einem in Maria Laach stattfindenden WWF Nachhaltigkeitscamp auf den Göttweiger Berg. Es wurde hier den ganzen Tag am „Verteidigungsweg 1914“ gearbeitet. Am ehemaligen Bollwerk aus dem 1. Weltkrieg konnten dabei interessante Relikte freigelegt werden. Eine weitere Infanteriestellung wurde ergraben. Vom Barackenlager Göttweig, ursprünglich für 250 k.u.k. Soldaten errichtet, konnten Teile sichtbar gemacht werden. Die Artilleriestellungen, welche sich direkt bei der Kirche St.Georg befinden, wurden lokalisiert. Weiters führten die Jugendlichen und der Verschönerungsverein Furth bei Göttweig an den bereits freigelegten Stellungen Sicherungsarbeiten durch. Das benötigte Schanzwerkzeug stellte die Kaserne Mautern und der Verschönerungsverein Furth bei Göttweig zur Verfügung. Ronald Würflinger vom Arbeitskreis Wachau, der dieses Projekt vermittelte, begleitete die Jugendlichen auf den Göttweiger Berg. Die Koordination vor Ort übernahm Major Volker Chytil von der NÖ Militärhistorischen Gesellschaft.


 

 

 
 

Auf den Spuren des Ersten Weltkriegs

Zu unserem Projekt "Verteidigungsweg 1914" erschien am 18.08.2014 ein Beitrag auf noe.ORF.at
 
 

Eröffnung Verteidigungsweg 1914 

Am Sonntag, den 8. Juni 2014, fand bei der Kirche St. Georg am Predigtstuhl die Eröffnung des Verteidigungsweges 1914 statt.

=> Fotos von der Eröffnung